DLL-Pressemitteilung
Studierende loben Siegener Gesamthochschule
In der jüngsten Ausgabe hat das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ihre aktuelle Befragung zur Qualität der deutschen Hochschulen vorgestellt. Die Siegener Hochschule schnitt mit einem respektablen achten Platz ab. Besonders die Situation in den Sprach- und Kulturwissenschaften wurde von den Studierenden äußerst positiv bewertet. Aber auch die Pädagogik und der integrierte Studiengang Maschinenbau fanden bei den befragten Studierenden großen Anklang. Man kann sich über die Zuverlässigkeit derartiger Befragungen und Klassifizierungen durchaus streiten, fest steht aber, dass die Studienbedingungen in Siegen durchaus günstig sind.
So wurde von Studierenden vor allem die überschaubare Größe der Hochschule, der gute Kontakt zum Lehrpersonal und die gute Ausstattung gelobt. Lediglich in den Fächern Geschichte, Mathematik und Wirtschaftwissenschaften wurden schlechtere Noten vergeben, so dass die Fächer im Mittelfeld landeten. Der Spiegel und einige befragte Hochschullehrer lobten vor allem die Konzeption der Gesamthochschule, die hervorragend dazu geeignet ist, Berufsorientierung und Wissenschaftlichkeit miteinander zu verbinden.
Spätestens jetzt muss einem das Verhalten der Hochulleitung, respektive ihres Rektors Albert Walenta, befremdlich erscheinen, der in der lokalen Presse das "Ende der Gesamthochschule" verkündet, und dies mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber den "echten Hochschulen" rechtfertigt. Es ist zu befürchten, dass die Vorteile des Gesamthochschulkonzepts leichtfertig geopfert werden, zum Nachteil der Studierenden, um die sich die Hochschulen eigentlich verstärkt kümmern sollte.