1995 - Das zweite Jahr DLL-AStA

Der AStA hat seine bewährte Arbeit im Servicebereich und der Sozialberatung weitergeführt und stand für die Fachschaften, Autonomen Referate und studentischen Initiativen als Ansprechpartner zur Verfügung. Einige zusätzliche Highlights waren im letzten Jahr: Der AStA hat gemeinsam mit dem AK Verkehr Abendbusse zur GH erkämpft. Die Preiserhöhung beim Semesterticket konnte sehr niedrig gehalten werden, und die Klagen gegen das Semesterticket wurden erfolgreich abgewehrt. Das Arbeitsamtbüro an der Hochschule blieb erhalten, wozu sicher auch der Einsatz des AStA beigetragen hat. In Senat und Konvent wurden mehrere Verbesserungen der Grundordnung der Hochschule durchgesetzt, die den studentischen Einfluß, z.B. bei der Berufung neuer ProfessorInnen, erhöhen. Die Veranstaltungsreihe "50 Jahre Befreiung vom Faschismus" im Mai 1995 war eine Initiative des AStA. Der AStA unterstützt kraftvoll die Proteste gegen die BAFöG-Verschärfung und gegen die Vermietung von Werbeflächen an der Hochschule an die Firma HWS. Auch in Zukunft kann schon aus personellen Gründen allein Deine Lieblings-Liste eine so vielfältige Arbeit gewährleisten.

Es gibt keine Alternative - DLL!

Perspektiven für 1996

Durch die gescheiterte Urabstimmung stehen 1996 viel zu wenig Finanzmittel für die zentralen Aufgaben der Verfaßten StudentInnenschaft zur Verfügung. Daraus ergibt sich für uns: Gerade 1996 müssen wir die Autonomen Referate gegen böswillige Angriffe schützen! Das Wichtigste ist die Fachschaftsarbeit: Durch den ersatzlosen Wegfall zentraler Finanzmittel für Protestaktionen, Veranstaltungen und Kultur erhalten die Fachschaften eine größere politische Verantwortung. Ein vernünftiges Verhältnis zwischen Aufgaben und Mitteln des AStA muß erhalten bleiben.