4. Arbeitsbericht des Allgemeinen StudentInnen-Ausschusses

des 22. StudentInnenparlaments der Gesamthochschule Siegen, vorgelegt zur 7. StuPa-Sitzung am 24. Oktober 1994

Die Gliederung dieses Arbeitsberichtet richtet sich nach derjenigen des Abschnitts 3 (Arbeitsfelder) des AStA-Organisationskonzepts vom 8. Februar 1994.

1. Service

1.1. Shop

Während der Semesterferien hatte der AStA-Shop dieselben Öffnungszeiten wie im Semester.

Wie bekannt, haben wir im AStA-Shop neben Schreibwaren und Bürobedarf auch trans-fair-Kaffee im Angebot. Aufgrund verstärkter Nachfrage haben wir jetzt in unser Sortiment zusätzlich Tee von der Teekampagne aufgenommen.

Da während der Vorlesungszeit eine stärkere Nachfrage nach den Shop-Artikeln besteht, war zu Semesterbeginn eine Zwischeninventur nötig, um eine Übersicht über den gesamten Warenbestand zu bekommen.

Die abschließende Inventur wird am Ende diesen Jahres vorgenommen.

1.2. Kopierer

Die Vermutung im ersten Arbeitsbericht hat sich bestätigt. Leider werden wir die vom vorherigen AStA aufgehandelten Verträge nicht einhalten können. Das bedeutet, die damals kalkulierte starke Erhöhung des Kopiervolumens ist nicht eingetreten. Im Kopierbereich werden wir also in diesem Jahr erhebliche Verluste einfahren. Die Zahlen im Quartalsabschluß trügen, denn die Firma OCE hat dieses Jahr noch keine Rechnung gestellt.

Weiter haben wir gegenüber der Verwaltung signalisiert, daß wir bereit sind, in Zukunft wieder die Kopierer in der Bibliothek zu betreuen. Wenn wir dies durchsetzen können, wäre auch die Möglichkeit einer Neuverhandlung mit realistischen Zahlen gegeben. Über den Erfolg der Verhandlungen mit der Hochschule kann der AStA zur Zeit noch keine Angaben machen. Ein weiterer Effekt wäre, wieder eine einheitliche Copy-Karte für alle öffentlich zugänglichen Kopierer zu bekommen.

Im übrigen gibt es seitens der Hochschulverwaltung Überlegungen, eine Multicard einzuführen. Mit dieser Plastikkarte soll dann in Zukunft der Kopier-, Mensa- und Bibliotheksbetrieb bargeldlos durchgeführt werden. Es besteht auch die Vorstellung, diese Karte als Code-Karte für die Türen zu benutzen. Unter Datenschutz- und Umweltschutz-Aspekten halten wir eine Einführung dieser Karten für bedenklich.

1.3. ErstsemesterInnen-Party

Daß Partys im Mensa-Foyer in letzter Zeit immer mehr Probleme bereiteten, dürfte bekannt sein. Der AStA versuchte deswegen, neue Räumlichkeiten zu finden. nach anstrengenden Verhandlungen, die die gesamten Semsterferien dauerten, stellte uns die Verwaltung Räumlichkeiten vor dem Audi-Max und den Hörsälen zur Verfügung.

Zunächst wollte sie uns mit der Behauptung abspeisen, daß bei studentische Veranstaltungen mehr randaliert würde als z.B. beim Sommerfest. Es sollte mal getestet werden, wie sich diese Räume für studentische Feten eignen.

Die AStA-ErstsemesterInnen-Party am 14.10.1994 fand großen Zuspruch. Parallel zu der ESE-Party fand im Kulturcafe auch noch ein Konzert mit zwei Bands statt. Die Party selbst verlief nahezu reibungslos. Vertreter der Hochschulverwaltung und auch ein Vertreter des Ordnungsamtes der Stadt beehrten uns mit einem Besuch und zeigten sich mit unseren Vorkehrungen bezüglich der Party, insbesondere dem Schutz der AnwohnerInnen vor Lärm, zufrieden.

Die Party wurde in intensiver Zusammenarbeit mit dem StudentInnenwerk durchgeführt. Zu besonderem Dank sind wir den für diesen Abend abgestellten Pförtnern verpflichtet, die uns immer hilfreich zur Seite standen. Nicht zuletzt möchten wir uns bei allen HelferInnen bedanken, ohne die diese Party nicht denkbar gewesen wäre. Der AStA wird in den nächsten Tagen noch einen ausführlichen Bericht im AStA-Inform an die Fachschaftsräte verschicken.

2. Sozialberatung

Auch während der Semesterferien sind die Öffnungszeiten des AStA und die Sprechstunden des Sozialreferats beibehalten worden.

Neben den SozialreferentInnen haben sich in der vorlesungsfreien Zeit dann noch andere AStA-ReferentInnen in den Sozialbereich eingearbeitet, sodaß einfache Fragen auch beantwortet werden können, wenn die SozialreferentInnen nicht anwesend sind.

Wir stehen in ständigem Kontakt mit Sozialamt, Wohngeldstelle und Arbeitsamt, um Probleme der Studierenden lösen zu können und weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu finden.

2.1 BAFöG

Nach wie vor besteht ein reger Informationsaustausch mit der BAFöG-Abteilung des Studierendenwerks.

Mit Beginn dieses Semesters ist ein 32-seitiges BAFöG-Infoheft erschienen, welches vor allem den ErstsemesterInnen einen Überblick über BAFöG geben soll. Das Schreiben und Zusammenstellen dieser Broschüre war neben den üblichen Aufgaben der Arbeitsschwerpunkt in den vergangenen Semesterferien. Die Broschüre wurde auf den ESEn verteilt bzw. kann im AStA-Büro abgeholt werden.

Auf Wunsch der Fachschaftsräte 1(2) - 4, 6, 9, 10 und 12 wurde in den entsprechenden ErstsemesterInneneinführungen ein BAFöG-Vortrag gehalten. Weiter gibt es Bestrebungen, die nächsten ESEn in enger Zusammenarbeit mit dem BAFöG-Amt durchzuführen.

Mit dem Prüfungsamt für Lehramt ist abgesprochen worden, daß der Prüfungszeitraum für die Studierenden soweit verkürzt wird, daß sie die Möglichkeit haben, die Studienabschlußförderung in Anspruch zu nehmen. Für die Studierenden, die keine Abschlußförderung benötigen, entstehen keinerlei Nachteile.