Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei ...

[Nach allen uns vorliegenden Informationen muss das hier AStA-Inform Nr. 1 gewesen sein.]

Es war zwar nicht zwei, sondern halb fünf, aber seit letzten Freitag hat diese Hochschule wieder einen arbeitsfähigen AStA. Nach zwölfstündigem Sitzungsmarathon wurde zunächst das Konzept der Gruppierungen DLL, ULEI, LUMA, und ULAES diskutiert, verworfen, wieder zurückgeholt und dann doch für gut befunden. Danach wurde dann auch, konsequenterweise, ein AStA gewählt, der sich aus oben genannten Gruppierungen zusammensetzt.

Das Konzept fußt im Kern darauf, daß ein Minderheits-AStA die Einhaltung der technischen Standards (ein hohes Wort für Kopierer, Shop und Sozialberatung) sicherstellt und ansonsten Arbeitsaufträge des Studierendenparlaments ausgeführt werden. Damit wird dem StuPa eine Menge politischer Verantwortung zugeschustert, gleichzeitig wird der AStA aber auch kontrollierbarer, und damit werden abgehobene Polit-Profilierungs-Aktionen verhindert.

Ihr, die Studierenden, werdet die Veränderung am ehesten an erweiterten Shop-Öffnungszeiten, gefüllten Kopierern und neuen Gesichtern, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen, spüren.

(…)

Ansonsten seid nun ihr gefordert! Mit dem Konzept "AStA der offenen Tür" sind alle eingeladen, kreativ zu werden, die Strukturen zu nutzen und im Angesicht der bildungspolitischen Offensive der Wirtschaftsliberalen von unserer Seite ein Zeichen zu setzen, das für das Recht auf Bildung, Arbeit und Zukunft steht.