Hochschulsport

BASTA, Sonderausgabe zu den StuPa- und FSR-Wahlen 1989, Dezember '89

40% aller StudentInnen nehmen in Siegen am Hochschulsport teil. Damit liegt die GH Siegen landesweit in der Spitzengruppe. Durch das Einfrieren der Gelder auf dem Stand von 1987 kam es bei der Finanzierung des Hochschulsports zu Engpässen. Die Diskussion über die Finanzierung zwischen AStA bzw. Stupa und dem Sportreferat schleppten sich über ein Jahr hin. Zum Bedauern beider Seiten verhärteten sich die Fronten, als die Diskussion in die Öffentlichkeit getragen wurde (siehe BASTA und Hochschulsportführer). Durch mehrere Gespräche zwischen AStA und Sportreferat sind nun die letzten Unklarheiten bereinigt worden.

Durch die Hochschulverwaltung gab es im Sommer '89 zusätzlichen Wirbel um den Hochschulsport. Die PH-Turnhalle sollte in einen neuen Bibliotheksstandort umgewandelt werden. Der derzeitige Diskussionsstand hat folgende Eckpunkte:

Durch die Erhöhung der Finanzmittel seitens der Landesregierung, so begrüßenswert sie auch ist, ist die Diskussion um die Finanzierung des Hochschulsports noch lange nicht beendet. Von den 200 000 DM werden Gelder in Höhe von 3 500 DM nach Siegen fließen. Dies ist jedoch der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Durch die hohen TeilnehmerInnenzahlen am Hochschulsport, mit immer weiterer Zunahme der StudentInnenzahl, wird auch der finanzielle Bedarf immer größer. Zunehmen wird auch der Sporthallenbedarf. Wenn jedoch, wie schon angesprochen, die Hochschulverwaltung eher daran denkt Sporthallen umzufunktionieren, wird der Bestand des Hochschulsports insgesamt in Frage gestellt! Die Finanzmittel der Landesregierung können dann erhöht werde, wie sie wollen; eventuell alternative Finanzierungspläne können gedacht werden, wie sie wollen; der Hochschulsport wird sich dann wohl auf das Erklettern von Bäumen und Universitätsfassaden beschränken müssen.

Der AStA wird die Problematik um den Hochschulsport auch weiterhin mit Aufmerksamkeit verfolgen.