BASTA, 1.Ausgabe Sommer-Semester 1989, April '89
Gerade das soll er nicht sein. Denn als Einrichtung der StudentInnenschaft verstehen wir den AStA-Shop als eine Form politischer Arbeit an der Hochschule Der Shop ist kein normaler, kommerzieller Betrieb, sondern ein Angebot des AStA an die Studierenden. Es kann also nicht nur um Verkaufen, Einnehmen, Gewinn fahren gehen, auch wenn das Begleiterscheinungen eines Shops sind. Wir wollen mehr: zum Beispiel ein ökologisches Bewußtsein durch den Verkauf umweltverträglicher Produkte wie UWS-Schreibpapier, wiederverwendbare Stifte und so weiter und durch die Möglichkeit zur Chemikalienentsorgung vermitteln. Zum Beispiel den StudentInnen die Arbeit des AStA näherzubringen und auch Anlauf- und Kontaktstelle für kleinere Anliegen zu sein. Und auch politisches Cafe wollen wir sein: ab diesem Semester gibt es im Shop eine kleine Sitzecke, wo Nicaraguakaffee ausgeschenkt wird, wo geklönt werden kann oder gelesen. Also der AStA-Shop sollte schon als Service-Einrichtung betrachtet werden, aber als eine, die keinen professionellen Anspruch hat, wo eben nicht immer alles perfekt und kurz abgefertigt werden soll, sondern als ein Angebot an euch, das ihr nutzen könnt (und solltet) und zwar montags bis freitags von 9.30 bis 14.30 Uhr, in den Semesterferien Dienstags bis Donnerstags. Außer Kaffee, Informationen, Broschüren und Zeitungen könnt ihr bei uns noch folgendes bekommen: (...)