1988: Im Wintersemester 1988/89 hatte eine große Streikwelle die Hochschulen in der BRD erfasst. Auch in Siegen wurde gestreikt, und am Rande einer der üblichen Streik-Vollversammlungen fand sich ein Häufchen von AktivistInnen zusammen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, linke Politik zu machen. Auch an der Hochschule.
Die Zeiten im StuPa waren chaotisch gewesen. Der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) hatte sich längst aufgelöst, und auch der Sozialistische Hochschulbund (SHB) existierte in Siegen schon nicht mehr. So regierten seit einiger Zeit Juso-Hochschulgruppe, Grüne und schließlich auch die Vorgänger-Liste unserer heutigen ULEI, die damalige ULE (mit Informatik war damals noch Essig).
Aber seit den folgenden StuPa-Wahlen war auch die DLL ins Studierendenparlament eingezogen. Ein AStA wurde gebildet; beteiligt waren jetzt noch ULE und DLL. Er sollte fast zwei Jahre eine StuPa-Mehrheit haben.
Einige Dokumente geben Auskunft über die damaligen Arbeitsschwerpunkte: